Die Qual der Wahl – welche Trauringe aktuell im Trend liegen

Damit die Hochzeit perfekt wird, ist vor allem eine Sache wichtig: der richtige Ring. Durch die zahlreichen Auswahlmöglichkeiten kann einem die Suche danach ziemlich schwierig vorkommen. Zum Glück gibt es aber auch in diesem Jahr wieder einige Trends, an denen sich Brautpaare orientieren können.

Was macht die aktuellen Ring-Trends aus?

Die Ehering-Trends im Jahr 2022 passen sich an die Hochzeitstrends an: Sie sollen möglichst persönlich und außergewöhnlich sein. Klassische, schlichte Eheringe aus Gelbgold oder Weißgold gibt es natürlich immer noch, sie bilden sogar meistens das Fundament. Den Brautpaaren ist es aber wichtig, diese Ringe aufzuwerten, zum Beispiel durch eine bestimmte Gravur, Farbe oder Form.

Eheringe personalisieren: Von Gravuren und Farben

Um die Eheringe persönlicher zu gestalten, greifen zurzeit viele Paare auf eine besondere Gravur zurück. Das können zum Beispiel bestimmte Symbole oder sanfte, florale Muster sein, entweder auf dem Ring oder ganz intim auf der Innenseite. Beliebt sind aber auch Sprüche, die auf beide Ringe aufgeteilt werden, sodass die Ringe für immer miteinander verbunden sind. Sogar ein Fingerabdruck oder die Koordinaten des Kennlernortes kommen infrage – passend ist, was beiden gefällt und eine persönliche Bedeutung hat.

Ebenso populär wie Gravuren sind zurzeit Eheringe in Farbe: Bunte Glassteine oder Diamanten wirken fröhlich und optimistisch, außerdem können sie durch die Wahl einer bestimmten Farbe etwas Bestimmtes über das Paar und seine Gefühle füreinander aussagen. Dabei gelten zum Beispiel die folgenden Regeln:

  • Rot steht selbstverständlich für Liebe.
  • Grün ist die Farbe der Hoffnung.
  • Blau verdeutlicht Treue und Loyalität in der Beziehung.
  • Gelb steht für Wärme und Freude.
  • Orange symbolisiert das Leben, die Jugend und die Kraft.
  • Violett ist eine spirituelle Farbe.

Neue Eheringe: Auffällig oder grazil?

Wer den richtigen Ehering für sich noch nicht gefunden hat, kann sich vielleicht an den neuen Ring-Modellen orientieren, die erst jetzt in den Trend gekommen sind. Dazu zählt zum Beispiel der Trauring in V-Form, der möglichst grazil daherkommt. Mal asymmetrisch, mal geschwungen, aber auf keinen Fall klassisch will er die Außergewöhnlichkeit und Zärtlichkeit des Paares wiedergeben.

Das genaue Gegenteil des V-Ringes dürfte der Bold-Ring sein, der geradezu protzig herüberkommt. Am Finger ist er durch seine Breite unübersehbar – eine tolle Idee für jeden, der das Auffällige liebt. Wichtig ist hier aber, zu prüfen, ob auch wirklich beide den Bold-Ring tragen können und wollen, denn gerade Frauen tendieren oft eher zu zierlichen, filigranen Ringen.

Auch bei Ringen gibt es einen Nachhaltigkeitstrend

In allen Bereichen des Lebens wird Nachhaltigkeit zu einem wichtigeren Thema. Bereits in den letzten Jahren zeichnete sich dieser Trend auch für die Eheringe an: Immer wieder wird zum Beispiel recyceltes Gold für Trauringe verwendet oder von Paaren extra angefragt.

Eine ganz besondere Art, diesem Trend gerecht zu werden, ist das Selberschmieden von Trauringen. Einige Goldschmieden bieten dafür Kurse an, in denen dann zum Beispiel ein eigenes Schmuckstück oder die geerbten Ringe von den Eltern eingeschmolzen und zu neuen Trauringen verarbeitet werden können. Das schweißt zusammen – und macht die Ringe wirklich einzigartig.

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