Eherringe – Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Eheringe werden von Frauen immer häufiger gerne mit einem sogenannten Vorsteckring getragen. Dieser Trend stammt aus den USA, wo der Mann seiner Angebeteten häufig mit einem prunkvollen Ring einen Antrag macht. In Deutschland fällt der Verlobungsring eher dezent aus. Hin und wieder ist er mit einem Stein, vorzugsweise einem Diamanten mit Brillantschliff, ausgestattet. Dieser Ring sieht in Kombination mit dem Ehering prachtvoll aus. Nach der Hochzeit wechselt er vom Ringfinger der linken an den Ringfinger der rechten Hand. Er kann vor oder hinter dem Ehering getragen werden. Wichtig ist bei der Wahl des Eherings, dass er zum Vorsteckring passt. (https://www.andcompliments.com/blogs/news/trend-2019-vorsteckring-passend-zum-ehering)

Die Wahl des richtigen Materials

Wurde früher der Ehering traditionell aus Gelbgold gewählt, liegen heute auch viele andere Materialien im Trend. Weißgold erfreut sich großer Beliebtheit. Der absolute Renner ist gegenwärtig Roségold, doch auch Platin oder Palladium werden immer häufiger gewählt. Neben edlen Metallen entscheiden sich einige Paare auch für Edelstahl. Bei der Wahl des Materials sollten Sie daran denken, dass der Ehering täglich getragen wird und dass die Ehe länger halten sollte als zwei bis drei Jahre. Das Material sollte daher robust sein. Silber ist zu weich und nutzt sich schnell ab. Weißgold ist in seiner ursprünglichen Farbe grau und erhält die elegante, silbrig glänzende Farbe durch eine Beschichtung mit Rhodium. Im Laufe der Zeit nutzt sich die Beschichtung ab und muss erneuert werden. Beständiger in Farbe und Material sind Ringe aus Platin.

Auf die Größe kommt es an

Ganz wichtig bei der Wahl des Eherings ist die Ringgrösse, die auf verschiedene Weise ermittelt werden kann. Der Ringgrössenberater informiert darüber. Der Umfang des Fingers sollte bevorzugt am Nachmittag oder Abend ermittelt werden, da er sich im Laufe des Tages und bei Wärme verändert. Bei den meisten Menschen ist eine Hand stärker als die andere. Für den Ehering sollten Sie daher den Umfang des Ringfingers der rechten Hand messen. Der Ring sollte sich mit einem leichten Widerstand über den Fingerknöchel schieben lassen.

Die Wahl der Gravur

Für die meisten Paare gehört eine Gravur auf der Innenseite des Eherings dazu, da sie den Ring individuell macht. Während einige Paare die Initialen des Partners und das Hochzeitsdatum gravieren lassen, entscheiden sich andere Paare für den Vornamen des Partners und das Hochzeitsdatum. Die Gravur kann mit der Graviermaschine oder von Hand erfolgen. Viele Brautpaare entscheiden sich für eine Faksimele Gravur, bei der Braut und Bräutigam den gewünschten Text auf Papier schreiben und der Fachmann den Text nach dieser Vorlage auf den Ring überträgt.

Eheringe selbst schmieden

Paare, die sich individuelle Eheringe wünschen, können sich die Ringe in einem Trauringworkshop selbst schmieden. Solche Kurse nehmen mehrere Stunden in Anspruch. Paare, die sich dafür interessieren, sollten sich rechtzeitig beim Goldschmied anmelden. Die Braut schmiedet den Ring für den Bräutigam und umgekehrt. Werden Steine und Gravuren gewünscht, werden diese Arbeiten vom Goldschmied erledigt.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Hochzeitsringe und ihre Symbolik

Der richtige Ehering – so ist er zu finden

Ausgefallene Eheringe finden