Ganz traditionell wird nach dem Essen auf der Hochzeitsfeier der offizielle Teil des Tages beendet, indem das Brautpaar mit dem Eröffnungstanz die Gäste zum Tanzen animiert. Bei vielen verlobten Paaren bricht alleine beim Gedanken daran der Schweiß aus. Vor allem die Männer sehen den Besuch einer Tanzschule vor der Hochzeit deswegen eher als notwendiges Übel an, während Frauen eher begeistert sind und sich auf den Tanzkurs freuen.
Üblicherweise wird vom Brautpaar bei der Hochzeit der Wiener Walzer getanzt. Mitten im Tanz wird das Brautpaar dann voneinander getrennt und die Brauteltern treten anstelle des Tanzpartners. Erst dann dürfen die Gäste auch tanzen. Allerdings kann man sich auch dafür entscheiden, mit einem anderen Tanz das Brautkleid auf der Hochzeitsfeier so richtig einzuweihen.
Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, bereits einige Wochen vor der Hochzeit gemeinsam einen Tanzkurs zu besuchen. Selbst wenn man vor wenigen Jahren einen solchen bereits besucht hat, sollte man sein Wissen auffrischen. Dass ein Tanzkurs nicht langweilig sein muss, zeigt sich spätestens dann, wenn man als Mann seine Braut führen darf und schon ein Gespür dafür bekommt, dass man sich bald das Ja-Wort geben und bis ans Ende seines Lebens alle Wege gemeinsam gehen wird.
In wenigen Stunden werden dem Brautpaar in der Tanzschule die wichtigsten Grundschritte beigebracht. Viel üben ist hier sehr wichtig, denn nur so kann man vermeiden, dass man sich auf der Hochzeit vor den Gästen blamiert. Das Beste ist, wenn man spezielle Kurse besucht, an denen auch andere Brautpaare teilnehmen. Wenn man die Schritte erstmal gelernt hat, kann man sich zusammen die passende Musik für die Hochzeitsfeier aussuchen. In jedem Fall hilft einem der Tanzkurs dabei, sich auf die Hochzeit vorzubereiten und ist ein guter Ausgleich zu den sonst anstehenden Vorbereitungen.