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Fliegende Laternen für die Hochzeit

 

Nur noch Gutes mag geschehen - alles Schlechte soll vergehen.
Das wünschen sicher alle Angehörigen und Freunde dem Brautpaar zur Hochzeit.

Damit die Glückwünsche war werden, zelebrieren Hochzeitsgesellschaften die verschiedensten Bräuche. Ob die magischen Vier - was blaues, was gebrauchtes, was geliehenes und was
geschenktes - oder der Reis vor der Kirchenpforte. Gemeinsam haben alle Bräuche, dass ihnen gute Wünsche innewohnen. Schließlich soll der neue Lebensabschnitt wunderschön beginnen und auch ebenso weitergehen.

In Asien gibt es ganz eigene Bräuche, um Jungvermählten Glück zu wünschen. Ein solcher Brauch sind Skylaternen. Wenn es dunkel ist, versammelt sich die Hochzeitsgesellschaft im Freien. Dort lässt jeder Gast eine dieser  Laternen in den Himmel steigen. Ein wunderschöner Anblick, wenn große rote und weiße Leuchtkörper langsam in den dunklen Himmel gleiten. Aber die Romantik ist nur ein Aspekt dieses Brauches.

Himmelslaternen sind in Asien seit 2000 Jahren bekannt. Sie werden auch heute noch traditionell von Hand gefertigt. Die Einheimischen glauben, dass durch das Aufsteigen alles Schlechte entschwindet und nur noch Gutes geschieht. Was dem Brautpaar auch gewünscht wird - Liebe, ein langes Leben oder Kindersegen - dank der Skylaternen wird es eintreten. Damit sich der Wunsch auch wirklich erfüllt, wird jede Laterne durch einen Mönch gesegnet.

Himmelslaternen eignen sich auch in unseren Gefilden wunderbar, um ganz persönliche Wünsche für Ihr Brautpaar zu entsenden. Schreiben Sie Ihren Wunsch auf die Skylaterne, oder flüstern Sie ihn leise, mit geschlossenen Augen, bevor Sie den Leuchtkörper loslassen. Wie auch immer Sie Ihren persönlichen Wunsch gen Himmel schicken, dank der Skylaterne geht er sicher in Erfüllung. Und ein wunderschöner Anblick sind die leuchtenden Punkte am dunklen Himmel natürlich auch.