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Nur kein Lampenfieber

 

Lampenfieber kennt wohl so ziemlich jeder. Gerade bei der Hochzeitsrede möchte man nichts falsch machen und dem Brautpaar die beste Rede, die möglich ist, zum Geschenk machen. Da ist es nur natürlich, dass man aufgeregt ist und sich Sorgen darüber macht, dass im entscheidenden Moment der Text nicht richtig sitzt. Wichtig ist deswegen, dass man sich so gut wie möglich auf den Moment der Hochzeitsrede vorbereitet.

 

Üben Sie vor Verwandten, Freunden und Bekannten und auch vor dem Spiegel. Bitten Sie jemanden, Sie beim Proben mit der Kamera aufzunehmen und kontrollieren Sie hinterher, was sie an welcher Stelle besser machen könnten.

Überlegen Sie sich eine einfache Einstiegsfloskel, die Sie vor der Rede einige Male vor sich hin sprechen. Dadurch gewinnen Sie viel Sicherheit.

Halten Sie unbedingt die Reihenfolge der Anrede ein. Zuerst wird das Brautpaar begrüßt. Anschließend widmet man sich den Eltern, Geschwistern und anderen Familienmitgliedern, dann kommen die Freunde und Bekannten. Wenn der Pfarrer oder die Pfarrerin anwesend ist, sollte man auch diese begrüßen.

Am besten ist, wenn man die Rede auswendig kennt und den Zettel mit den Stichwörtern nicht benötigt. Dennoch sollte die Rede lebendig vorgetragen werden. Damit auch alle Hochzeitsgäste folgen können, darf man nicht zu schnell reden und sollte seine vorgegebene Zeit einhalten. Mit dem Brautpaar sollte vorher der richtige Zeitpunkt für die Rede abgesprochen werden.

Wenn Sie bei der Rede einige Sekunden oder Minuten unterbrechen müssen, weil Ihnen vor Rührung die Tränen kommen oder wenn Sie deswegen den Redefluss kurz unterbrechen, ist dies nicht weiter schlimm. Das macht eine Hochzeitsrede erst besonders und persönlich!

 

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