Hochzeitszeitung

Die Hochzeitszeitung als persönliches Geschenk

Die Hochzeitszeitung kann das Brautpaar anstelle einer Danksagungskarte an seine Gäste versenden oder sie bereits auf der Feier als Gastgeschenk verteilen. Aber auch Freunde und Angehörige können eine Zeitung gestalten und das Hochzeitspaar damit überraschen. Die Zeitung kann auch zum Verkauf angeboten werden, der Erlös kommt dann dem Brautpaar zu Gute.

Doch eine Hochzeitszeitung gestaltet man nicht jeden Tag und so stellt sich die Frage, wo und wie man anfangen soll. Schließlich ist eine Hochzeit ein unvergessliches Erlebnis und es gibt viel zu erzählen, von der Trauung zur Feier bis hin zum Anschneiden der Torte und dem Hochzeitstanz. Beim Erstellen der Hochzeitszeitung gibt es keine vorgeschriebenen Regeln und Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, dennoch möchten wir Ihnen ein paar Tipps zur Gestaltung und Planung geben.

Was gehört in die Hochzeitszeitung?

Die Zeitung lebt von Ihren Texten und Fotos. Doch los geht es erst einmal mit dem Titelblatt. Ob Sie sie eher wie eine Zeitung oder ein Lifestyle Magazin gestalten, bleibt Ihnen überlassen. Orientieren Sie sich an den großen Print Medien, lassen Sie Ihre Leser wissen was sie erwartet, vergessen Sie das Inhaltsverzeichnis nicht. Starten Sie mit einem Vorwort und begrüßen Sie Ihre Leser, bedanken Sie sich bei allen Mitwirkenden. Fotos vom großen Tag oder aus vergangenen Zeiten, Collagen, Gedichte, Karikaturen oder andere humorvolle Inhalte geben Ihrer Zeitung den nötigen Pepp. Achten Sie auf eine ausreichende Auflösung der Fotos und machen Sie die Bilder nicht zu klein. Die Gäste möchten sicher etwas Persönliches über das Brautpaar erfahren. Hier haben Sie die Möglichkeit die Kennenlerngeschichte zu erzählen. Wo fand das erste Date statt, wer hat wen als erstes geküsst und wie lief der Heiratsantrag ab? Vielleicht möchten die besten Freunde und Trauzeugen aus dem Nähkästchen plaudern. Allerdings gehören allzu peinliche Geschichten, die alle erröten lassen, nicht in die Zeitung. Schließlich gilt es allen eine Freude zu machen. Gestalten Sie ein Portrait oder Steckbrief von Braut und Bräutigam mit Infos zu Hobbies, Beruf und Lieblingsfilmen. Auch ein Rätsel auf der letzten Seite macht sich gut. Wer kann es lösen und kennt das Hochzeitspaar am besten? Oder wie wäre es mit einem Interview? Gestalten Freunde und Familie die Hochzeitszeitung dürfen Grüße, Glückwünsche und gute Ratschläge für die Ehe nicht fehlen.

Organisation und Planung in Teamarbeit

Als erstes stellen Sie eine Redaktion zusammen. Im Team lassen sich die Inhalte einer Hochzeitszeitung deutlich schneller zusammenstellen: Recherche, Organisation und Planung. Es gibt viel zu tun. Planen Sie genügend Zeit ein, machen Sie ein Brainstorming und teilen Sie die Arbeit unter sich auf. Während einer für das Design, die Seitenanordnung und das Layout verantwortlich ist, schreibt ein anderer die Texte. Online finden sich viele schöne Word-Vorlagen. Das Brautpaar, Freunde und Familie liefern die Fotos. Das Organisationstalent ist Anlaufstelle und sorgt dafür, dass das Material rechtzeitig zusammenkommt und der Zeitplan eingehalten wird.

Format, Bestellung und Druck

Neben dem Inhalt muss man sich natürlich auch Gedanken zu der Anzahl der Seiten, dem Budget, dem Format und der Bindungsart machen. Soll die Hochzeitszeitung im DIN A4, DIN A5, DIN A6, Hochformat oder Quadrat gedruckt werden? Beim Broschüren drucken haben Sie die Wahl. Sie können ein ganzes Heft füllen oder sich kürzer halten. Flyer sind eine günstige Alternative, falls eine große Auflage benötigt wird. Broschüren werden bereits ab acht Seiten gedruckt. Damit Sie noch vor dem Druck einen ersten Eindruck von Ihren Broschüren erhalten, können Sie eine digitale Voransicht oder ein Probeexemplar bestellen. Am besten lassen Sie die Zeitung noch einmal von einem Freund gegenlesen.