Hochzeitsknigge: Das geht und das geht gar nicht auf einer Hochzeitsfeier

Einladungen zu einer Hochzeit sind für die meisten ein echter Grund zur Freude. Warum auch nicht? Schließlich möchte das zukünftige Ehepaar den schönsten Tag des Jahres mit Ihnen feiern. Darüber dürfen Sie sich auch freuen. Einige Dinge sollten Sie aber unbedingt beachten, um dem Hochzeitspaar nicht auf die Füße zu treten – und zwar nicht nur sprichwörtlich.

Das Geschenk zur Hochzeit

Viele Hochzeitsgäste überlegen lange, was sie Braut und Bräutigam schenken könnten. Dabei ist es ganz einfach: Wie bei jedem anderen Geschenk ist zu überlegen, was den Brautleuten gefallen könnte, wo ihre Interessen und Leidenschaften liegen. Mit den Hochzeitsgeschenken vom bronze.shop.com macht man bestimmt jedem Brautpaar eine Freude, dass sich für Kunst- und Skulpturen interessiert und sich einen Hingucker für die Wohnung wünscht. Reisefans freuen sich vielleicht über Flugtickets zu einer besonderen Destination oder einfach Geldgeschenke.
Dagegen verkneifen können Sie sich Geschenke, mit denen das Brautpaar wohl gar nichts anfangen kann. Dazu zählen die meisten Arten von selbst gebastelter Deko, oder auch Haushaltsgeräte für die Braut. Die sind zum einen kein Grund zur Freude und zum zweiten besitzen die meisten Paare heutzutage bereits alle Haushaltsgegenstände, die sie brauchen. Allein schon deshalb, weil die meisten Brautpaare bereits vor der Hochzeit zusammen gelebt haben.
Was ebenfalls gar nicht geht: Die sogenannten Hochzeitsnacht-Helfer. Also alle Arten von anzüglichen Gegenständen, die dem Paar die Nacht „versüßen“ sollen. Bei dieser Art von Geschenk gilt: Bitte auch gar keinen Fall und unter keinen Umständen etwas Derartiges schenken.

Der Dresscode als Hochzeitsgast

Obwohl man davon ausgehen können sollte, dass der folgende Dresscode bereits bekannt ist, ist das leider nicht immer so. Das kann man daran sehen, dass immer noch Hochzeitsgäste so gekleidet auf einer Hochzeitsfeier erscheinen. Ahnen Sie schon, worauf wir hinaus wollen? Genau: Die Farbe Weiß. Die ist nämlich einzig und allein der Braut vorbehalten – und zwar ausnahmslos. Das beutetet auch, dass Accessoires wie Hüte, Handtaschen und auch Schuhe in dieser Farbe ein absolutes No-Go bei einer Hochzeitsfeier sind.
Eine Ausnahme bilden die kleinen Kinder, die die Blumen auf dem Weg zum Altar werfen. Die dürfen auch mal in Weiß oder Creme, oder einen anderen sehr hellen Farbnuance erscheinen. Erwachsene aber bitte nicht!
Davon abgesehen, kann die Garderobe von Hochzeitsfeier zu Hochzeitsfeier sehr unterschiedlich sein. Aber: Eine Hochzeit ist immer ein sehr freudiger und offizieller Anlass, daher dürfen Sie sich ruhig auch chic kleiden. Wie chic, hängt allerdings von dem Hochzeitspaar und der Feier an sich ab. Bei einer kirchlichen Hochzeit wird man in der Regel festlicher erscheinen, als bei einer standesamtlichen Trauung. Am besten ist es, wenn Sie sich mit der Zusage zur Einladung bei dem Brautpaar erkundigen, welcher Dresscode angemessen ist.

Die Zusage zur Hochzeitsfeier

Apropos Zusage: Wenn Sie eine Einladung zu einer Hochzeitsfeier erhalten haben, sollten Sie zügig antworten. Zum einen zeigen Sie dem Brautpaar dadurch, dass Sie sich über die Einladung sehr freuen, zum anderen muss das Brautpaar aber auch planen. Daher sind die meisten Paare sehr froh darüber, wenn sie relativ zeitnah wissen, wie viele Gäste zu dem Fest erscheinen und ob diese vielleicht auch noch eine Unterkunft benötigen. Denn auch die organisieren einige Brautpaare für ihre Gäste gleich mit.
Entlasten Sie daher das Brautpaar schon bei der Vorbereitung und sagen Sie zeitnah und vor allem auch verbindlich zu.
Auch wenn Sie nicht zur Hochzeitsfeier erscheinen können, sollten Sie das das Paar schnell wissen lassen. Natürlich ist das ärgerlich und unter Umständen auch eine unangenehme Situation, wenn Sie die Einladung ausschlagen müssen. Das wird aber nicht besser, je länger Sie warten. Im Gegenteil: Das Brautpaar bleibt im Ungewissen und ärgert sich so vielleicht noch mehr über eine Absage. Geben Sie sich daher einen Ruck und sagen Sie so schnell wie möglich ab. So sparen Sie dem Paar Ärger und vielleicht auch Geld. Denn nicht selten muss bei größeren Feierlichkeiten pro Gast im Voraus bezahlt werden. Auch wenn die Gäste nicht erscheinen.

Die Vorbereitungen zur Hochzeitsfeier

Wenn Sie nicht zur Feier erscheinen können, freut sich das Brautpaar vielleicht darüber, wenn Sie ihre Hilfe anbieten. Häufig merkt man erst mitten in den Vorbereitungen, wie viel Arbeit so eine Hochzeitsfeier tatsächlich ist und man ist froh über jede Hilfe, die man bekommen kann.
Sind Sie kreativ veranlagt? Dann bieten Sie doch beispielsweise an, die Tischdekoration zu übernehmen. Dazu können Sie Tischkarten basteln oder auch Blumengestecke entwerfen.
Bei Gartenpartys freut sich das Brautpaar bestimmt darüber, wenn Sie ein paar Häppchen oder Finger Food vorbereiten. Diese Dinge lassen sich auch gut im Voraus planen und einen Tag vor der Hochzeit beim Paar abgeben. Und sollten Sie selbst nicht gut backen oder kochen können, fragen Sie doch einfach ein paar andere Hochzeitsgäste, ob sie etwas übernehmen könnten. Auch das erleichtert die Vorbereitungen für das Brautpaar ungemein.

Die Hochzeitsfeier an sich

Auch hier gilt: Konzentrieren Sie sich auf das Brautpaar. Hochzeitsspiele, die weder Braut noch Bräutigam mögen, sind keine gute Idee für ein Fest. Falls Sie trotzdem das Brautpaar mit einem Spiel oder einer anderen Aktivität überraschen möchten, versuchen Sie im Voraus herauszufinden, was das Paar mag. Die klassische Brautentführung oder ein kurzes Gedicht auf das frisch vermählte Paar sind meist kein Problem. Aber: Bitte keine privaten Angelegenheiten ausplaudern oder gar lächerlich machen. Die Hochzeit ist sicherlich nicht der Rahmen dafür, das Brautpaar zu blamieren. Wenn Sie sich unsicher ist, was noch in Ordnung ist und was bereits zu weit geht, fragen Sie bei den Trauzeugen nach. Die können sich im Zweifel dezent bei dem Brautpaar erkundigen.