Schöne und individuelle Alternativen zum klassischen Brautstrauß

Keine Frage: Kaum eine Braut kommt ohne Brautstrauß aus. Doch es muss nicht immer die klassische Variante aus roten Rosen und grünen Rankpflanzen sein. Gerade in den letzten Jahren kamen auch andere Brautsträuße in Mode – verspielte Sträuße im Hippie-Look zum Beispiel. Bräute, die etwas ganz anderes an ihrem großen Tag in der Hand tragen möchten, sollten sich diesen Artikel genauer ansehen.

Der Brautstrauß: So individuell wie die Braut

Auch bei Hochzeiten geht der Trend schon einige Jahre hin zu eher individuellen Veranstaltungen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass die klassische Hochzeit ausgedient hat. Im Gegenteil – sie erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Möchte das Brautpaar jedoch einige individuelle Akzente an seinem großen Tag einbringen, eignet sich der Brautstrauß dafür ganz hervorragend.
Denn ein Brautstrauß ist ein relativ kleines Accessoire, das aber eine große Wirkung entfalten kann. Man denke nur an das traditionelle Werfen des Brautstraußes – bereits dabei steht nicht nur die Braut, sondern auch der Brautstrauß im Mittelpunkt.
Aber auch auf dem Hochzeitsfoto darf er nicht fehlen. Manche Fotografen stellen den Brautstrauß sogar in den Vordergrund und lassen das Brautpaar nur in der Entfernung in Erscheinung treten.
Und nicht zu vergessen, einer der wichtigsten Gründe, weshalb man den Brautstrauß sorgfältig aussuchen sollte: Die meisten Brautpaare trocknen den Strauß und bewahren ihn für viele Jahre auf – als Erinnerung zum Anfassen an den großen Tag.

Für einen individuellen Brautstrauß gibt es viele Möglichkeiten

Bräute, die sich einen individuellen Strauß wünschen, müssen nicht gleich zu viel wagen. Die nicht ganz so wagemutigen Bräute können sich einfach einen tollen Brautstrauß exklusiv zusammenstellen lassen. Viele Floristen vor Ort, aber auch Online-Blumenhändler bieten dazu die Möglichkeit. Der Vorteil der Online-Option liegt dabei darin, dass man sich anhand der Bilder bereits einen guten Eindruck verschaffen kann, wie der Strauß am Ende aussehen könnte. Außerdem ist online die Auswahl in der Regel größer als bei dem Floristen um die Ecke. Bräute, die sich ihren Brautstrauß individuell zusammenstellen möchten, werden daher vielleicht eher im Netz fündig. Denn: Soll der Strauß zum übrigen Farbkonzept der Hochzeit passen, sollte man keine Kompromisse eingehen.

Es müssen nicht immer Blumen sein

Abgesehen von den verschiedenen Blumenarten und -farben, können sich Bräute auch einen ganz anderen Brautstrauß für den großen Tag zulegen.
Gerade für Brautpaare, die den Strauß möglichst lange aufbewahren möchten, eignet sich unsere nächste Idee ganz besonders gut: Ein gehäkelter Brautstrauß. Der sieht nicht nur großartig aus, er macht auch bei jedem Wetter eine gute Figur. Während Brautpaare bei strahlendem Sonnenschein befürchten müssen, dass die Blumen schnell ihre Blätter verlieren, oder den Kopf hängen lassen, droht diese Gefahr bei einem gehäkelten Brautstrauß nicht.
Weiterer Vorteil: Bräute können bereits lange vor dem großen Tag auf die Suche nach den richtigen Farbnuancen gehen und können so den Strauß perfekt auf das Kleid abstimmen.
Übrigens muss man sich bei dieser Variante auch nicht zwingend für Häkelgarn entscheiden. Es gibt noch viele andere Materialien, die sich hierfür bestens eignen. Bei Frühlingshochzeiten kann man statt Blumen zum Beispiel auch bunte Schmetterlinge aus dem Kreativ-Laden wählen, um sich seinen Brautstrauß selbst zu gestalten. Aber auch Federn, Muscheln oder Papierblumen geben der künstlerisch begabten Braut genug Möglichkeiten, einen ganz individuellen Strauß zu kreieren.

Brautstrauß und Upcycling

Bräute, die dagegen am liebsten keine neuen Materialien und Stoffe verwenden, können sich ihren Brautstrauß auch upcyclen. Im Netz gibt es dazu die verschiedensten Anregungen. Bastelfreudige Paare können dabei zum Beispiel gemeinsam den Brautstrauß aus einer Melange aus alten Knöpfen und selbstgerechten Stoffblüten zaubern.
Das ist nicht nur eine sehr umweltfreundliche Angelegenheit, es ist auch ein toller Start in die gemeinsame Zukunft. Denn es gibt sicherlich noch nicht viele Paare, die den Brautstrauß für den großen Tag gemeinsam angefertigt haben.

Für ganz süße Bräute

Sie haben Angst, dass Ihr Kreislauf die viele Aufregung nicht mitmachen könnte? Warum wappnen Sie sich dann nicht einfach mit etwas Zucker. Und zwar – Sie ahnen es vielleicht schon – in Ihrem Brautstrauß. Was vielleicht zunächst etwas eigenartig klingt, sieht aber tatsächlich ganz hervorragend aus: Große, weiße Marshmallows in Kombination mit pastelligen Bonbons oder sonstigen Süßigkeiten sind ein echter Blickfang.
Natürlich muss dieser Brautstrauß auch zu dem übrigen Konzept der Hochzeit passen. Bei eher traditionell ausgerichteten Festen wird er wohl etwas fehl am Platz wirken. Bei eher lockeren Feiern aber steht die Braut mit einem derartigen Strauß garantiert noch ein kleines Stückchen mehr im Mittelpunkt – und zwar nicht nur dann, wenn die Gäste auf einen süßen Nachtisch aus sind.

Im Gedenken an alle Familienmitglieder

Eine weitere tolle Idee für einen individuellen und wirklich nicht alltäglichen Brautstrauß ist die des Gedenk-Straußes. Bei dieser Variante wird ein Medaillon oder auch einfach nur ein kleines Bild eines verstorbenen Familienmitglieds, das an diesem Tag leider nicht dabei sein kann, in den Strauß eingearbeitet. So hat das Brautpaar auch die Personen am großen Tag mit dabei, die ihn leider nicht mehr erleben werden.
Übrigens: Bei einem Brautstrauß dieser Art gibt es eine Alternative zu dem traditionellen Hochzeitsbrauch des Brautstrauß-Werfens: Stattdessen können Sie den Strauß einige Tage nach der Hochzeit dem verstorbenen Familienmitglied ans Grab bringen. So schmückt der Strauß die letzte Ruhestätte des lieben Verwandten und ist eine sehr schöne Geste des Brautpaares.

Bilder: 
unsplash.com (CC0 1.0)
1: Kace Rodriguez
2: Monika Grabowska
3. Austin Prock