Die Brautschuhe haben einen ähnlichen Stellenwert wie das Brautkleid, machen sie doch das Outfit der Braut erst perfekt. Und damit der schönste Tag im Leben nicht mit schmerzenden Füßen endet, ist es wichtig, dass sich elegantes Design und Tragekomfort vereinen. Weitere Tipps zum Thema Brautschuhe finde Sie auch auf brautkleider.de

Ihre Brautschuhe sollten Sie erst dann kaufen, wenn Sie sich bereits fest für ein Brautkleid entschieden haben, denn die farbliche und stilistische Abstimmung ist wichtig, wenn die Schuhe mit dem Kleid harmonieren sollen.
Wenn Sie sich für ein weißes Brautkleid entschieden haben, sind Sie natürlich bei der Wahl der Brautschuhe ebenfalls an die Farbe Weiß gebunden. Wenn Sie vorhaben die Brautschuhe auch nach der Hochzeit noch als Abendschuhe zu tragen, sollten Sie mit dem Gedanken spielen, auf ein weißes Brautkleid zu verzichten und z.B. in rot zu heiraten. Hier haben Sie mehr Auswahl was die Farbe der Brautschuhe betrifft. Schwarze Schuhe lassen sich besser mit Alltagsmode kombinieren und Sie haben so mehr Möglichkeiten Ihre Schuhe weiterhin zu tragen. Nichtsdestotrotz passen weiße Schuhe auch hervorragend zu Jeans.

Achten Sie darauf, dass die Brautschuhe bequem sind. Sie wollen sich ja nicht den Hochzeitstag verderben, weil Sie nach zwei Stunden Blasen an den Füßen haben. Laufen Sie Ihre Brautschuhe daher gut ein und haben Sie sicherheitshalber ein paar Blasenpflaster dabei.
Wenn Sie es nicht gewohnt sind in Schuhen mit hohen Absätzen zu laufen, sollten Sie ein weiteres Paar Brautschuhe mit zur Feier nehmen, damit Sie im Verlauf des Abends diskret die Schuhe wechseln können, falls Sie sich unwohl fühlen. Auch wenn Sie sich gut mit Pfennigabsätzen bewegen können, denken Sie daran, dass Sie nicht die erste Braut wären, der ein Absatz währen der Hochzeitsfeier abbricht. Ein paar Ersatzschuhe sind daher auch in diesen Fall sinnvoll. Am bequemsten sind sicherlich Brautballerinas, am elegantesten Slingpums mit hohen Absätzen. Brautschuhe sind allerdings an keine Schuhform gebunden. Egal wofür Sie sich entscheiden, die Brautschuhe sollten zum Brautkleid passen.
Tipp: Wenn die Sohlen Ihrer Brautschuhe aus Leder sind, rauen Sie diese ein wenig auf, ansonsten besteht Rutschgefahr auf den gewienerten Böden der Standesämter.
Und noch ein Hinweis: Nichts ins peinlicher als wenn Sie mit Ihrem zukünftigen Göttergatten vor dem Traualtaar knien und der versammelten Hochzeitsgesellschaft das Preisschild sieht, das noch unter Ihren Schuhsohlen klebt.

Es gibt einige schöne Brauchtümer in deren Mittelpunkt der Brautschuh steht. Der bekannteste ist wohl die Tradition, die Brautschuhe mit gesammelten Pfennigen zu bezahlen. Dieser Brauch ist allerdings in Zeiten der Kreditkarte ein wenig in Vergessenheit geraten. Ursprünglich sollte das Sammeln der Pfennige beweisen, dass Braut mit Geld gut haushalten kann und sparsam ist.
Weit praktischer und immer noch aktuell ist die Tradition der Brautschuh-Versteigerung in Form einer Amerikanischen Auktion: Das erste Gebot beträgt zum Beispiel1 Euro, das zweite Gebot 2 Euro und so weiter. Der jeweilige Bieter zahlt aber immer nur den Differenzbetrag zum vorherigen gebot. Das Geld wird sofort eingesammelt. Wenn jeder Gast ein- oder mehrfach geboten hat, bricht der Auktionator die Auktion ab. Idealerweise dann, wenn der Bräutigam das letzte Gebot abgegeben hat.