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Brautkleider: Stilrichtungen in der Brautmode

 

Die Braut trägt an ihrer Hochzeit in der Regel ein schönes Brautkleid. War es früher noch Gang und Gäbe, dass man einen "Traum in Weiß" trägt, sieht man das heute nicht mehr so eng. Jeder kann selbst bestimmen, welche Farbe er als Brautkleid tragen möchte. Allerdings sollte man bei der Wahl der Brautmode schon darauf achten, dass Farbe, Schnitt und Muster zum eigenen Typen passen. Dabei soll die eigene Persönlichkeit auf keinen Fall verändert, sondern lediglich unterstrichen und mit einem schönen Brautkleid besonders zur Geltung gebracht werden. Passend zum Brautkleid kann man noch einige Accessoires, wie in etwa einen Schleier, Handschuhe, einen Haarreifen oder eine Schleppe wählen. Aber auch hier ist wieder wichtig, dass alles passt und zusammen harmoniert.

Machen Sie sich zunächst einige Gedanken über die Kleiderform, die Ihr Brautkleid haben soll. Grundsätzlich kommen fünf verschiedene Kleiderformen bei Brautkleidern in Frage:

Breitkleid mit A-Linie

Die A-Linie: Entworfen von dem französischen Designer Christan Dior bewirkt die A-Linie eine sich nach unten verbreiternde Silhouette. Weitere Kennzeichen der A-Line sind das figurbetonte Oberteil und die schmale Schulterpatie. Ein Brautkleid der A-Linie eignet sich für Bräute mit einem kleinen Babybauch oder wenn es kleine Pölsterchen zu kaschieren gilt.

Brautkleid im Meerjungfrau-Stil

Der Meerjungfrau-Stil: Das eng anliegende Kleid erinnert an die Silhouette einer Meerjungfrau. Der Schnitt wird erst ab Kniehöhe weiter. Der gesamte Schnitt des Kleides ist ausgesprochen figurbetont und wird oft mit einer kleinen Schleppe getragen.

Brautkleid im Duchesse-Stil

Duchesse-Linie: Die Duchesse-Linie (auch Princess-Linie genannt) hat keine Taillennaht, ist also durchgehend geschnitten und hat ein eng anliegendes Oberteil. Der Rock ist glockenförmig geschnitten, oft mit Schleppe oder Reifrock. Brautkleider der Duchesse-Linie eignen sich gut um etwas breitere Hüften zu kaschieren. Oberkörper und Taille der Braut werden hingegen unterstrichen.

Etui-Brautkleid

Das Etui-Brautkleid: Die oben beschriebene Duchesse-Linie ist der Vorläufer des Etuikleids. Meist ärmellos getragen ist das Etuikleid figurbetont und eng geschnitten. Etuikleider sind bestens für das Standesamt geeignet, sie wirken Edel und elegant.

Brautkleid im Empirestil

Empirestil: Das Oberteil ist stark verkürzt und die Taille sitzt knapp unter de Brust. Die Taille wird zudem, anders als bei der A-Linie, durch Nähte betont. Ein Brautkleid im Empirestil steht besonders schwangeren Bräuten sehr gut, da der Rock locker nach unten fällt.

Neben der grundsätzlichen Kleiderform sollten Sie sich auch Gedanken über die Form des Dekolletes und der Ärmelformen machen. Mehr dazu finden Sie hier: Stilrichtungen in der Brautmode

 

Nicht immer ist der Kauf des Brautkleides für die Braut leicht, schließlich muss sie sich zwischen Hunderten schöner Modelle entscheiden. Deswegen sehen viele auch den Kauf in einem Geschäft für Brautmode vorteilhafter an als den Kauf im Internet. Sicherlich kann man dort das ein oder andere Schnäppchen machen, aber gerade beim Hochzeitskleid soll alles perfekt sein und eine gute Beratung bekommt man eben nur in einem Fachgeschäft. Zur Verstärkung sollte man sich die beste Freundin, die Mutter oder die Schwiegermutter mitnehmen. Und auch heute gilt noch, dass der Bräutigam das Brautkleid auf keinen Fall vor der Hochzeit sehen darf. Damit das Outfit der Braut aber auch zu dem des Bräutigams passt, sollte man sich vorher kurz absprechen.

Die Frage danach, welches Brautkleid Sie auf Ihrer Hochzeit tragen, ist nicht gerade unbedeutend. Denn schließlich will man sich an diesem Tag etwas ganz Besonderes anziehen und damit zeigen, dass auch dieser Tag etwas Besonderes ist.

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